CFP - Die vollbiologische Kläranlage mit integriertem Schlammspeicher

CFP - Die vollbiologische Kläranlage © 2017 | Impressum

Sitemap | Bildnachweis | Firmenverzeichnis | landing page

Concept & Design: Designpower

 

FAQ - HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Welche Grundform ist die günstigste für eine Kläranlage, rund oder eckig?

Rechteckig mit den Vorteilen:

- Optimale Platzausnutzung …..vergleiche auch mit Hausbau

- Gesicherte Denitrifikation

- günstiger Transport

 

Wirken sich rechteckige Grundflächen ungünstig bei Schlammablagerungen aus?

Keinesfalls! In der Vorklärung ist es unerheblich, wie sich die Feststoffe absetzen. Im Belebungsbecken sind die sauerstoffarmen Bereiche in den Ecken verfahren-stechnisch von großem Vorteil, dadurch wird eine Denitrifikation gesichert.

Nur SBR-Einbeckenanlagen ohne Vorklärung sollten rund ausgeführt sein.

 

Welche Vorteile haben  Rechteckbehälter gegenüber  Kunststoff-Tank-Systemen?

Kunststoff-Rechteckbehälter müssen besonders stabil ausgeführt sein, z.B. mit 80 mm starken, wabenförmigen Strukturelementen! Kunststoff-Tank-Systeme haben eine Wanddicke im Mittel von 10 mm!  

 

Dies bedeutet ein Gewichtsverhältnis von ca. 3:1 und dadurch eine entsprechend höhere Festigkeit. Eine ebene Aufstandsfläche ist beim Rechteckbehälter  vorteilhaft = sattes Auflager! Ein Rechteckbehälter kann freistehend mit Wasser gefüllt werden (wichtig bei Druckprobe!), Tank-Systeme sind mit Kies sorgfältig lagenweise zu hinterfüllen (Kostenfaktor), Rechteckbehälter vorzugsweise mit dem Aushubmaterial.  

Bedeutend ist die Wartungsöffnung für Übersicht und Manipulation. Bei Rechteckbehälter ca. 1m2, bei Tank-Systemen ca. 0,28m2 (DN 600). Rechteckbehälter gibt es bis 50 EW in nur einem Behälter, Tank-Systeme ab 12 EW mit 2 und mehr Anlagen.

Kommen Tropfkörperanlagen (Filteranlagen) tatsächlich ohne elektrische  Energie aus?

Möglich, jedoch gemäß ÖNORM B 2502-1 wären diese Anlagen im Rückpumpverfahren zu betreiben – also mit Pumpe und Strom.

 

Ist das Ablaufwasser einer biologischen Kleinkläranlage zum Gartengießen geeignet?

Das Ablaufwasser ist zwar zu 97% gereinigt, Keime sind aber noch enthalten.  Um es als Brauchwasser verwenden zu können, bedarf es noch einer speziellen Filterung (Membranfilterung), z.B. mit Aqualoop von constantflow.at

Warum sind Kläranlagen aus Beton ausschließlich in runder Ausführung?

Ein runder Baukörper in Beton ist weitaus günstiger herzustellen als ein rechteckiger. Statik und Gewicht sind diesbezüglich entscheidend.

 

Welches Material eignet sich am besten für eine biologische Kläranlage?

Kunststoff und da Polypropylen (PP) – resistent auf Dauer gegen

chemische Angriffe von Wasserstoffsulfid, Schwefelsäure und schwefelige Säure.

 

Wie lange können die Luftschläuche zwischen Kompressor und Kläranlage sein?

Empfehlenswert wäre bis zu 4 Meter. Höchstens jedoch 8 Meter, bei größeren Entfernungen wegen diverser  Druckverluste  müsste ein größerer Kompressor (= mehr Stromverbrauch) installiert werden.

Ein freistehender Kunststoff-Verteilerschrank in unmittelbarer Nähe der Kläranlage ist daher in jedem Fall zu bevorzugen.

 

Welcher Unterschied besteht zwischen Pflanzenanlagen (naturnahe Kläranlagen) und technischen Anlagen mit Strom?

Pflanzenanlagen benötigen mehr bauliche Komponenten als gute technische Anlagen. Im Vergleich zu einer technischen Kläranlage z.B. für 8 Personen mit einer Grundfläche von 2,36 m x 1,60m und 2,8 m Tiefe benötigt man bei Pflanzenanlagen eine 3-Kammeranlage, eine Intervallbeschickung sowie das eigentliche Pflanzenbeet mit 4m2/EW mit dem Filteraufbau nach ÖNORM B 2505.

 

Permanente Freihaltung der Oberfläche des Filterbeckens  vom, der Filterwirkung hinderlichen, Pflanzenbewuchs (z.B. durch Samenflug!) oder Laubfall ist Voraussetzung. Das Pflanzenbeet muss eingezäunt werden.  Der Stromverbrauch einer entsprechenden 8 EW Anlage bei Volllast beträgt jährlich ca. € 80. Die erforderlichen Kompressoren für Anlagen bis 20 EW haben eine Laufzeit von ca. 30.000 Stunden ohne besondere Wartung, somit ca. 10 Jahre.

 

Bei technischen Anlagen kann man in den Prozess jederzeit eingreifen (Angleichung der Belastungsstufe mit Drehschalter), bei Pflanzenanlagen ist dies nicht möglich. Sollten unvorhergesehene Stoffe, wie z.B. Öl, in größeren Mengen in eine technische Anlage gelangen, so ist dies zwar nicht erfreulich, man kann aber durch Auspumpen den Missstand beheben.

 

Dies ist bei einer Pflanzenkläranlage nicht möglich und muss diese u.U. neu aufgebaut werden. Bei Einleitung von Reinigungswässern aus einer Milchkammer, wie von Bezirkshauptmannschaften vorgeschrieben, ist eine Funktion von Pflanzenkläranlagen nicht einfach gegeben. Bei einer guten technischen Anlage mit Vorklärung stellen die Reinigungswässer aus einer Milchkammer kein Problem dar. Unerwartete Erweiterungen durch mehr Einwohner  werden sich bei einer Pflanzenanlage komplizierter auswirken (plus 4m2/EW) als bei einer Technischen Anlage (Einbau eines größeren Kompressors).