CFP - Die vollbiologische Kläranlage mit integriertem Schlammspeicher

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Concept & Design: Designpower

 

Vom Selektor gelangt das Abwasserschlammgemisch in die Belebung [5] und wird hier über am Boden des Beckens situierte Belüfter [F] intensiv mit Luft-Sauerstoff vermischt. Die erforderliche Luft wird über eine Membranpumpe gefördert.

 

In der Belebung erfolgt die Oxidation der gelösten organischen Abwasserinhaltsstoffe durch die Tätigkeit von Mikroorganismen. Als Produkt dieser Oxidation fallen Biomasse - sogenannter Überschussschlamm - und die Reaktionsprodukte CO2 und H2O an.

 

Als anorganischer Abwasserinhaltsstoff ist der Stickstoff zu nennen, der ebenfalls durch die Tätigkeit von Mikroorganismen in einem ersten Verfahrensschritt zu Nitrat oxidiert und in einem weiteren Verfahrensschritt - durch sogenannte Denitrifikation - als gasförmiger Stickstoff freigesetzt wird.

 

Am Ende des Reinigungsprozesses befindet sich im Belebungsbecken klares Wasser vermischt mit Belebtschlamm. Dieses Gemisch wird in das Nachklärbecken [6] zur Auftrennung eingeleitet. Im Nachklärbecken sedimentiert der Belebtschlamm, während das Klarwasser von der Oberfläche über ein getauchtes Ablaufrohr abgezogen und über einen Probeentnahmeschacht [7] in den Ablaufkanal [G] abgeleitet wird.

 

Eventuell aufsteigender Schwimmschlamm im Nachklärbecken wird über einen Schwimmschlammabzug L abgezogen und in die 1. Vorklärung [1] gefördert.

Der sedimentierte Belebtschlamm wird über die Rückschlammförderung [E],die als AIR LIFT ausgebildet ist,regelmäßig in den Selektor zurückbefördert. Der dem System zu entziehende Anteil des Belebtschlammes wird über die Überschuss-schlammförderung [D],ebenfalls als AIR LIFT ausgebildet, diskontinuierlich in die 1. Vorklärung [1] gefördert und sedimentiert dort gemeinsam mit den ungelösten Verunreinigungen des Rohabwassers.

 

Die Rücklaufschlammförderung und die Überschussschlammförderung wird mit Luft betrieben, die ebenfalls über Membranpumpen beigestellt wird. Die Umschaltung von Rücklaufschlammförderung auf Überschussschlammförderung erfolgt durch Magnetventile in der Luftleitung, die von der Regelelektronik im Schaltschrank angesteuert werden.

 

Der dem System zu entziehende Schlamm ist weitgehend anaerob mineralisiert und fällt mit einem Trockensubstanzgehalt von 3 – 5 % an.

 

Dies bedeutet gegenüber rein aeroben Kläranlagen eine Einsparung der abzuführenden Schlammmenge von 50 – 70 %.

2-STUFIGE ANLAGE 

Grundriss

Schnitt durch die mechanische Stufe

Schnitt durch die biologische Stufe